Bruno

Das, was kaum noch jemand zu hoffen wagte, ist jetzt doch passiert: Bruno ist vermittelt und wie

Er wohnt jetzt bei seinen Menschen Iris und Marco und seinen Freundinnen Ginger und Knödel, die er aus seiner Zeit bei uns noch sehr gut kennt. Fast fünf Jahre war Bruno bei uns, in den ersten Jahren zusammen mit seiner Schwester Nora, die seit 2009 in ihrem Zuhause wohnt. Mit Bruno war das so eine Sache, er war zwar zutraulich geworden, liess sich mit Leckerchen (fast) immer bestechen, aber an Spaziergänge war nicht zu denken. Um Gotteswillen, das war ihm viel zu gefährlich ausserhalb des Freilaufes, da wollte er lieber wieder in seine sichere Küche. Keine Chance !

In seinem Zuhause könnte er in einem schönen, eingezäunten Garten herumlaufen, aber das ist ihm im Moment noch zu suspekt (23. 03. 2011) und Spaziergänge ? Iris wäre ja erst einmal froh, wenn er mutig in den Garten ginge, alles andere kommt viel später.

Er ist eigentlich ganz entspannt im Haus, aber über diese Schwelle gehen ? Nein, erst einmal danke :-)

Da legen wir uns doch lieber auf den guten Teppich (der ist jetzt eingerollt und weggeräumt)

und sehen mal nach, was so in der Küche los ist ...

so ganz geheuer ist ihm das noch nicht ...
und dann kommt auch noch Besuch ...

Kraulen war willkommen ...

Über Bruno’s Fortschritte berichten wir natürlich weiter und sind sicher, dass die kommen werden :-))

 Und hier sind sie nun, die ersten Fortschritte. Bruno geht nun in den Garten. Iris hat ihn ausgetrickst und ihm von der Tür zum Garten den Weg in die Wohnung versperrt, so blieb ihm nur, nun doch in diesen gefährlichen Garten zu gehen. Und das macht er nun mit Begeisterung, läuft zig-mal am Tag hinaus und kommt mit wahrhaft stolzgeschwellter Brust wieder hinein, ganz freiwillig, mutiger Hund, feiner Hund :-). Er schnüffelt jeden Grashalm ab und hat viel zu tun, um sein Revier abzustecken. Und wir wissen, dass eines Tages der Anruf kommen wird “Ich bin mit Bruno im Stadtwald” ...

Anfang April 2011:

Nachdem Bruno ja jetzt sehr gerne in diesen ehemals so gefährlichen Garten geht, hat er entdeckt, dass in der grossen Tanne merkwürdige kleine Tiere hin- und herspringen. Er hat nun ein neues Hobby: Eichhörnchen beobachten und darauf warten, dass irgendwann einmal eines bis in seine Nähe kommt. Er liegt und sitzt stundenlang vor der Tanne und wartet und wartet ... Aber die schlauen Eichhörnchen wollen ihm diesen Gefallen einfach nicht tun :-)

(Im Hintergrund spaziert “der Knödel” vorbei)

“Böse” Iris, die dem “armen” Bruno doch tatsächlich ein Geschirr anziehen wollte ... Flucht aufs Sofa zu Knödel und Herrchen

Und darum: Männer unter sich