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Diese besonders freundliche, liebenswerte Hündin heisst “Asa” und ist aus Polen zu uns gekommen. Asa wurde von polnischen Tierärzten auf ca.sieben Jahre geschätzt, unser Tierarzt schätzt sie auf eher 10 Jahre. Sie ist mittelgross und kastriert. Asa hatte bisher kein gutes Leben und lernt jetzt erst kennen, wie schön es ist, beim Spaziergang zu schnüffeln (das macht sie bei jedem Grashalm), gestreichelt und von Menschen liebevoll umsorgt zu werden. Asa ist ganz verträglich mit anderen Hunden (mag aber keine Welpen !). Sie hat eine Behinderung, die sich dadurch bemerkbar macht, dass sie ihr Köpfchen stets etwas “schiefhält” und auch kleine Koordinationsschwierigkeiten mit ihren Beinen hat, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht gerne läuft und spazierengeht, das klappt trotzdem gut.
Asa ist gerade bei uns eingetroffen (13.8.05) und wird schnellstmöglich unserem Tierarzt vorgestellt, damit festgestellt wird, wodurch diese Behinderung ausgelöst wird und ob evtl. noch etwas dagegen unternommen werden kann. Vom Ergebnis wird hier berichtet. Bis dahin soll Asa noch nicht vermittelt werden, wir wollten nur schon einmal von diesem liebenswerten “Notfall” berichten.
Asa ist neurologisch gründlich untersucht und mit hochdosiertem Cortison behandelt worden, da unser Tierarzt einen alten Entzündungsherd im Innenohr vermutete, wodurch die Schiefhaltung des Köpfchens verursacht wird. Leider ist auch nach der zweiten Dosis Cortison keine wesentliche Besserung eingetreten, so dass bei Asa am 06. 09. 2005 eine Kerspin-Tomographie vorgenommen wurde (oh weh, sehr, sehr teuer, aber es musste sein). Die Befürchtung, dass eine Hirnschädigung oder gar ein Tumor vorliegt, hat sich Gottseidank nicht bestätigt. Asa’s Innenohr ist beschädigt, ob durch eine unbehandelte Entzündung oder eine Verletzung kann (noch) nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Eine Operation ist unumgänglich, der Termin ist am 19. 09. 2005. Bei dieser Operation werden ein Teil des Innenohres und evtl. der Gehörgang entfernt, wodurch sich die Schiefhaltung des Kopfes zumindest stark verbessern soll. Diese Entscheidung musste gefällt werden, weil Asa täglich mehr Probleme mit ihrem Kopf hat, die Schiefhaltung schreitet immer weiter fort, die Arme kann noch nicht einmal mehr alleine fressen, weil der Kopf zu sehr absinkt, sie muss gefüttert werden.
Bitte helfen Sie uns, die Kosten für die Kernspin-Tomographie (400 Euro) und die Operation (ca. 450 Euro) aufzubringen. Bitte lesen Sie auch von unserem weiteren Notfall Jack !
Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, um die Operationskosten für Jack und Asa aufzubringen ! Wir sind als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und können Zuwendungsbescheinigungen ausstellen. Bitte geben Sie, wenn Sie uns helfen möchten, auf der Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift an. Spendenkonto Nr. 474 632 202, BLZ 371 600 87, Kölner Bank, Verwendungszweck “OP Asa”.
DANKE im Namen von Asa !
Selbstverständlich halten wir Sie über Asa hier auf dem laufenden.
21. 09. 05
Asa ist nicht wie geplant am 19. 09. operiert worden. Unser Tierarzt hat gemeinsam mit dem Arzt, der bei Asa die Kernspin-Tomographie vorgenommen hat, entschieden, dass eine Operation doch nicht den gewünschten Erfolg bringen wird und hat uns diese Entscheidung wie folgt erklärt: Es liegt ein neurologisches Problem vor, Asa’s Innenohr ist geschädigt und der Gleichgewichtssinn gestört. Aber: “... man kann nichts wegschneiden und nichts zufügen”. Sie wird jetzt mit Cortison und hochdosiertem Vitamin B behandelt. Die Spenden, die wir von lieben Tierfreunden für Asa erhalten haben, werden für die Bezahlung der Kernspin-Tomographie-Rechnung verwendet. Asa und wir bedanken uns herzlich bei
Familie Berkemeyer, Bad Oeynhausen und
Martina und Jürgen Bolz-Stiftung
Anfang Oktober 2005:
Die Behandlung mit Cortison und Vitamin B scheint zu einer Besserung von Asa’s Zustand zu führen. Sie läuft besser, “kreiselt” kaum noch, kann alleine die Treppe hinunterlaufen (das ging vorher nicht, wir mussten sie an der Leine führen, damit sie nicht fiel) und die Schiefhaltung ist zumindest nicht schlimmer geworden.
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