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29. 07. 2010
Diese Bilder wurden unmittelbar nach der OP aufgenommen. Wir haben auch Bilder vom OP-Verlauf bekommen, stellen diese aber hier nicht ein, sie sind wirklich schockierend. Wer sie dennoch sehen möchte, kann uns gerne eine Email (info@tierheim-nuembrecht.de) schicken, er bekommt dann die Bilder, wir warnen aber vor dem Anblick :-(
Wir können allen Robert-Freunden versichern, dass die Operation gestern supergut und erfolgreich verlaufen ist. Dr. Pingen hat ca. drei Stunden operiert. Robert hat alles ganz prima überstanden, diesmal gab es auch keine Probleme mit Narkosenachwirkungen. Leider ist Pflegemama’s PC defekt, so dass sie nicht selbst berichten kann. Wir haben aber ständigen Kontakt und so sah es und sieht es aus: Robert durfte gestern Nachmittag nach Hause geholt werden, nachdem er wach war und hat die Nacht - im Gegensatz zur vorherigen OP - ruhig verbracht. Heute Vormittag hatte er offensichtlich noch Schmerzen und konnte nicht essen, aber seit heute Mittag geht es ihm gut und das Futter - im Moment nur Feuchtfutter - schmeckt schon wieder. Er ist so gut drauf, dass er sogar seine allerbeste Freundin Else Kling schon wieder zum Spielen auffordert. Aber noch muss er ruhig gehalten werden und darf nicht toben, damit mit den beiden Nähten nichts geschieht. Pflegemama hat ja Urlaub, so dass sie ihn immer im Blick hat. Morgen, 30. 07., muss Robert zur Wundkontrolle. Es gibt keine Schwellungen an den Nähten, nichts nässt, Drainagen mussten auch nicht sein, so dass wir voller Hoffnung auf einen guten Heilungsprozess sind. Und natürlich gibt es bald neue Bilder, auf denen sieht er dann sicher schon viel besser aus.
31. 07. 2010
Hallo zusammen, hier kommen die Infos aus 1. Hand. Robert geht es super! Er spielt, frißt, trinkt, kuschelt und ist sehr ausgeglichen. Ich kann ihn nur bewundern! Ihm ist leider furchtbar langweilig, krankgeschrieben sein ist nix für ihn - da haben wir was gemeinsam. Ich mache kleinere Kopf- und Suchspiele mit ihm, aber er würde wohl lieber durch Feld und Flur toben. Dies ist mir aber noch zu gewagt. Abgesehen davon, dass es vermutlich für unvorbereitete Spaziergänger ein ziemlicher Schreck ist. Die Wunde sieht sehr gut aus: keine Schwellungen, keine Entzündung, alles trocken und sauber. Nur eine kleine Rotznase hat er, aber das ist nix Neues und ich kann und darf sie problemlos reinigen. Leider ist mein PC kaputt, kaufe gleich einen neuen Laptop, damit ich endlich mal wieder Fotos schicken kann. LG von Pflegemama Dagmar
Robert und wir bedanken uns bei allen, die für ihn die Daumen gedrückt, gute Wünsche geschickt und so liebe Einträge in unserem Gästebuch hinterlassen haben.
In ein paar Wochen, wenn Robert sich gut erholt hat, würden wir gerne seine Freunde nochmal zu uns ins Tierheim einladen, damit sich alle persönlich von seinem Wohlergehen überzeugen können und Robert sein neues Gesicht präsentieren kann. Und keine Angst, es wird ihm nicht zuviel werden, er bringt dann wieder seine Hundekumpel mit und freut sich über jeden, der ihn begrüsst.
07. 08. 2010
Robert war heute zum Fädenziehen beim Tierarzt, das Handy war zur Hand, und hier die ersten Bilder. Wenn man bedenkt, dass diese grosse OP erst vor 10 Tagen gemacht wurde, sieht es doch schon prima aus oder ? Natürlich ist noch nicht alles verheilt, das dauert noch. Das Fell ist schon sehr gut nachgewachsen, erstaunlich nach dieser kurzen Zeit. Der Doc ist zufrieden mit dem Heilungsverlauf und Robert ist sehr gut gelaunt. Nun wird er erst einmal in Ruhe gelassen, bis auch seine Psyche alles gut verkraftet hat. Dann kommt es, wie es kommen muss: Robert wird irgendwann, wahrscheinlich im Oktober, kastriert werden und der störende Zahn im Unterkiefer wird gezogen. Pflegemama sagt, dass sie auch an seiner Erziehung arbeiten muss. Z. Zt. werden Erkundigungen eingezogen, wer die notwendige Nasenplastik für ihn herstellen wird, die dann Herr Dr. Pingen implantiert. Da werden noch viele Telefonate und Gespräche notwendig werden, um das Beste für Robert zu erreichen. Und natürlich halten wir seine Freunde immer auf dem laufenden und berichten, was es Neues gibt.
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Pflegemama’s hat uns Bilder geschickt, die am Tag der Operation bzw. kurze Zeit später aufgenommen wurden:
02. 09. 2010
Endlich sind sie da, die neuen Bilder. Das Fell ist nachgewachsen, alles ist verheilt, Robert ist fit und geniesst sein Leben. Ein Zahn muss noch gezogen werden, aber das ist für den tapferen Robert ja ein Klacks. Nun hat er erst einmal Ruhe, bis in der nächsten OP seine neue Nase implantiert wird. Noch steht nicht fest, wer die Nasenplastik anfertigt wird, die dann sehr kompliziert implantiert wird. Wir sind sicher, dass dieser tapfere Hund, der schon so viel überstanden hat, auch das mit Bravour hinter sich bringen wird. Er ist keineswegs traumatisiert, wie manch einer denkt, sondern ist ein ganz normaler Junghund, der viel Blödsinn macht, mit seinen Hundefreunden spielt, mit Else Kling die Stofftiere massakriert und Pflegemama’s Wohnung “aufräumt”. Er ist auch kein armer Hund, das war er einmal, aber jetzt ist er glücklich. Robert wird uns mit seinem Rudel beim Sommerfest am 05. 09. besuchen (keine Sorge, liebe Robert-Freunde, es wird ihm nicht zuviel, da passen wir schon auf), der Kölner Express möchte noch einmal über und seinen Genesungsverlauf berichten, weil so viele Menschen Anteil an seinem Schicksal genommen haben.
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Am 05. September feierten wir unser Sommerfest, und natürlich war Robert auch da. Bitte klicken Sie hier (auf der Seite bitte nach unten scrollen), wenn Sie Robert in voller Aktion sehen möchten.
15. 09. 2010
Wir haben es Robert noch nicht erzählt, aber am 01. Oktober steht sein Kastrationstermin an, der “kleine” Robert wird nämlich allmählich erwachsen und soll nicht auf dumme Gedanken kommen :-). Gleichzeitig wird dieser störende Zahn im Unterkiefer gezogen. Aber nach dem, was er bis jetzt überstanden hat, ist das natürlich ein Klacks für ihn.
18. 09. 2010
Robert lädt seine Freunde ein, ihn am 16. Okt. ab 13 Uhr bei uns im Tierheim Herkenrathweg 5, 51107 Köln (Ostheim) zu besuchen. Nach der Kastration und dem Zahnziehen am 01. Okt. ist er für ca. 10 Tage krankgeschrieben, aber am 16. Okt. ist er wieder fit. Robert (und wir natürlich auch) freuen uns auf Sie. Robert verlässt uns an diesem Tage um 15 Uhr, weil Pflegemama Dagmar zu einer Familienfeier eingeladen ist.
05. 10. 2010
Nun hat Robert die Kastration und auch das Zahnziehen überstanden. Die Narkose hatte ihn doch sehr mitgenommen, immerhin war das die vierte Operation innerhalb weniger Monate. Er hat sehr viel geschlafen und wollte erst mal nicht essen, seeehr ungewöhnlich bei Robert. Er ist aber wieder ok, und jetzt ist erst einmal Schluß mit Operationen und Narkosen, Robert braucht nun wirklich einige Monate Ruhe.
03. 11. 2010
Pflegefrauchen Dagmar hat einen neuen Laptop und hat uns Bilder geschickt vom grossen, kleinen Robert.
Robert hat einen neuen Spielkameraden. Unser dreibeiniger Malou (der inzwischen vermittelt ist :-)) wohnt als Pflegehund auch bei Dagmar und Robert und Malou mögen sich sehr, wie man hier sehen kann.
Dez. 2010
Es gibt zwar nichts Neues von Robert zu berichten, ausser, dass es ihm sehr gut geht, aber Dagmar hat uns schöne neue Bilder vom “wilden” Robert geschickt “Robert in action”
Und hier “Robert bei der Hundewanderung”
und “Robert im Schnee”
“Meute im Schnee” (der dicke Popo gehört Else Kling)
und wie sich das für den Hund von Welt gehört: “Robert zu Tisch”
Robert mit seinem engen Freund Malou
März/April 2011
Keine besonderen Ereignisse an der “Robert-Front”. Wir haben vor einigen Wochen Kontakt mit einer Fachfrau für Gesichtsplastiken aufgenommen und um einen Termin für Robert gebeten, bei dem die Anfertigung einer Nasenplastik besprochen werden soll. Die Wartezeit für einen Termin beträgt ca. drei Monate. Sobald der Termin feststeht, werden Pflegefrauchen Dagmar und Tierarzt Dr. Pingen mit Robert dorthin fahren. Solange können wir nur warten ...
Robert geht es supergut. Er fährt mit Dagmar und seinem Rudel oft in den Hundefreilauf und tobt dort mit seiner Meute und vielen Hundefreunden. Hier zwei “Impressionen” Robert mit Freundin Paloma
19. 04. 2011:
Dagmar schreibt:
Robert geht es prima. Er ist ein unglaublich freundlicher, gelehriger und verträglicher Bursche, der Menschen wirklich liebt. Robert hat ein kleines Mittelpunktsyndrom :-) und möchte gerne allen Menschen, die nett zu ihm sind, auf den Schoß klettern. Gesundheitlich hat er keinerlei Einschränkungen. Wir stehen nun bei einer Praxis für Nasenplastiken auf der Warteliste (wie oben schon geschrieben). Uns wurde mitgeteilt, dass es bis zu 3 Monate dauern kann, da diese Praxis eine lange Warteliste hat. Für gewöhnlich werden hier Plastiken für Menschen hergestellt. Wenn es ganz dumm läuft, dann kann es auch noch länger dauern. Allerdings besteht auch keine Eile, da Robert ja keine Probleme mit der fehlenden Nase hat.
Express vom 27. 04. 2011
Die ergreifendste Tiergeschichte Robert hat wieder Spaß am Hundeleben
Von INGE WOZELKA
Echte Freunde: Der dreibeinige Malou und Robert mit der zertrümmerten Schnauze.
Foto: Uwe Weiser
Echte Freunde: Der dreibeinige Malou und Robert mit der zertrümmerten Schnauze. Foto: Uwe WeiserKöln –
So sehen echte Freunde aus: Robert, der Schäferhund-Mischling mit der zertrümmerten Schnauze und sein neuer bester Kumpel Malou, ein dreibeiniger Kangal-Mischling aus Ankara.
Die beiden Tiere eint ihr schlimmes Schicksal. Während man Robert in Rumänien die Schnauze mit einer Schaufel zertrümmerte, wurde Malou in der Türkei von einem Auto angefahren und mit zertrümmerten Vorderläufen am Straßenrand liegen gelassen.
Robert als Welpe vor seiner ersten OP. Foto: Patric Fouad
Eine türkische Tierschützerin brachte das damals fünf Monate alte Kerlchen in Ankara in eine Tierklinik. Dort wurde ihm der linke Vorderlauf amputiert, der rechte wurde belassen wie er war – samt Schiefstellung.
„Danach wurde Malou in der türkischen Hauptstadt in eine Auffangstation gebracht. Es war schnell klar, dass der Hund dort keine Überlebenschance hatte“, sagt Dagmar Gießler vom Verein „Menschen für Tiere Nümbrecht“ in Ostheim.
Also holte man Malou nach Köln. Hier wurde ihm im November letzten Jahres auch sein rechter Vorderlauf operiert, eine Platte eingesetzt, die Schiefstellung fast behoben. „Inzwischen kann Malou dieses Bein fast wieder normal benutzen und sich sicher auf drei Beinen bewegen.
Außerdem gewann er in Robert einen Freund fürs Leben: Gemeinsam tollen die beiden nun über grüne Wiesen, kuscheln bei Dagmar Gießler zu Hause auf der Hundedecke, teilen sich sogar ihre Leckerlis.
Und Robert? Der wird sich demnächst wohl seiner hoffentlich letzten OP unterziehen. „Die Warteliste für den Termin ist ziemlich lang, er kommt in etwa drei Monaten unters Messer“, sagt seine Pflegemutter. „Dann steht die Nasenplastik an – sogar Echthaar wird eingewebt“, erzählt Dagmar Gießler. „Danach wird Roberts Nase fast so aussehen wie bei jedem anderen
Anfang Mai 2011:
Robert beim Baden
Juli 2011
Robert ist eigentlich kein Notfall mehr, daher ist seine Seite jetzt in der Rubrik “Tiergeschichten” angesiedelt. Deshalb kein Notfall mehr, weil er erstens für immer bei seiner - jetzt ehemaligen - Pflegemama Dagmar als Familienmitglied bleiben wird und zweitens, weil er “nur” noch auf die letzte OP wartet, für die wir immer noch keinen Termin haben. Natürlich berichten wir sofort, wenn es mit seiner Nase endlich klappt. Dagmar sagt und wir sehen, wenn Robert uns besucht, dass es ihm prima geht. Er ist ein sehr selbstbewußter Hund geworden, der mit nichts ein Problem hat. Dagmar war bis vor kurzem ja auch Pflegemama unserer Galgohündin Paloma, mit der Robert sehr eng befreundet ist. Und nun ist die Entscheidung gefallen, Paloma bleibt Robert erhalten, sie zieht nicht mehr um, sondern gehört jetzt auch zur Familie :-))
Uuuund: Robert, der Piry gerufen wird, ist jetzt auch bei facebook
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